Letzten Sonntag sammelte unser Chauffeur René, 11 SGRW-Schützen ein, um sie ins Engadin ans Bündner Kantonalschützenfest zu fahren.
Trotz der frühen Morgenstunde herrschte schon eine gute Stimmung im Bus.
Auf der Passhöhe des Juliers gab es dann auch von den einen (sprich mir) langersehnten Kaffee- und „Brünzlihalt“.
So konnten die Beine vertreten und auch schon die ersten Souvenirs (made in China) eingekauft werden.
Die Waffenkontrolle in Zuoz bremste dieses Mal keinen von uns mehr aus. Dies war ja leider bei Ernst am Freitag der Fall, als bei seiner Waffe einen kleinen Haarriss festgestellt wurde und er diese Waffe für den Wettkampf nicht mehr einsetzen durfte. Er musste sich die Waffe von Urs teilen, um nicht unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren zu müssen. Nicht ideal, aber gute Schützen können das. So schafften beide die grosse Meisterschaftsmedaille in ihrem Liegendmatch. Nochmals Gratulation an dieser Stelle.
Von Zuoz ging es dann weiter zum Schiessstand in Scuol. Naja, nicht ganz auf direktem Weg, denn wir fuhren zuerst daran vorbei. Zwar haben wir den Stand beim Vorbeifahren gesehen und noch gewitzelt, dass wir froh sind, nicht dort schiessen zu müssen, merkten aber nach einer Weile, dass es doch unserer war. So sind wir gerade richtig zur Mittagspause eingetroffen und konnten uns noch gemütlich verpflegen, bevor es dann zur Sache ging. Ein wirklich schöner Stand, nette Leute und gute Schiessbedingungen reizten zu Top-Resultaten. Naja, irgendwie blieb es beim Reiz, denn ganz soooo top waren unsere Leistungen dann leider doch nicht so ganz. Spass hatten wir trotzdem und es musste auch keiner kranzlos nach Hause gehen.
Eine gute Idee war sicherlich, dass wir nicht gleichentags noch zurück ins Abrechnungszenter fahren mussten, denn da hätte der gemütliche Teil in der Schützenstube ausfallen müssen. So konnten wir noch ein bisschen die Gastfreundschaft des durchführenden Schützenvereins geniessen und über „richtige Bündner“ oder Engadiner-Bündner fachsimplen oder einfach 1 oder 2 Bierchen zwitschern, bevor es nach Zernez zum Einchecken ins Hotel Crusch Alba ging (übrigens sehr empfehlenswert). Wir wurden sehr freundlich empfangen, total lecker verköstigt und die Bar wurde selbstverständlich auch inspiziert.
Nach einem reichhaltigem Morgenbuffet fuhr uns René ins Festzentrum zum Abrechnen. Klar, dass es um diese Zeit kein Anstehen gibt und das Prozedere speditiv durchlaufen werden konnte. Damit der üpige Znacht und das Morgenessen wieder abgebaut werden konnte, entschieden wir uns einen Abstecher nach Bever zu machen und von dort ins Restaurant Spinas im Val Bever zu laufen. Aber wir wollen es ja nicht übertreiben mit dem Abtrainieren.
Essen – Trinken – Lachen - Geselligkeit;
also dort weitermachen, wo man am Vorabend aufgehört hat.
Nun nochmals nach Samedan spazieren und schon mussten wir uns wieder auf den Heimweg machen.
Haaaaaaaaaaaaaach, ich hätte noch viel länger mit Euch dableiben können.
Schöns war’s!
unsere Resultate
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